Erotische Fantasien von Frauen. Wieso Frauen sich nicht trauen Ihre Wünsche und Fantasien mit dem Partner zu teilen

TOP 5 der erotischen Frauenfantasien

 

 

Wenn ich Männer nach ihren erotischen Fantasien befrage, dann hören sie meistens nicht mehr auf zu reden. Aber viele Frauen müssen bei dieser Frage erst einmal lange nachdenken und dann wissen viele nicht so genau, was sie sagen sollen. Vielleicht haben sie sich auch noch nie wirklich darüber Gedanken gemacht. Wir Frauen werden leider oft dazu erzogen, es anderen recht zu machen und vor allem auch Männerfantasien zu erfüllen. Den Partner zu beglücken ist natürlich auch schön, trotzdem ist es wichtig, sich selbst nicht zu vernachlässigen. Was ist es, was ich mir wünsche? Je klarer Frauen ihre eigenen Bedürfnisse in der Sexualität kennen, desto einfach ist es auch darüber zu reden. Das verbessert definitiv das Liebesleben. Viele Männer möchten wirklich gerne ihre Partnerin glücklich machen, aber da viele Frauen darüber nicht kommunizieren können und selbst nicht so genau wissen, was sie wollen, bleiben viele schöne Momente leider ungelebt. Aber natürlich gibt es auch viele Frauen, die sehr wohl wissen, was Ihnen Freude macht. Hier sind die beliebtesten erotischen Fantasien von Frauen, die ich bei zahlreichen Gesprächen mit Frauen herausgefunden habe:

 

 

1. Sex mit einer anderen Frau haben

 

 

Die männlichen und weiblichen erotischen Fantasien sind hier sehr unterschiedlich. Während Männer in der Regel eher ein wenig homophob sind und sich das Bedürfnis nach Sex mit einem anderen Mann nicht eingestehen oder auch schlichtweg keine Lust darauf haben, sieht es bei Frauen anders aus. Für viele Frauen ist es eine erotische Fantasie den weiblichen Körper einer anderen Frau erkunden zu dürfen. Sexualität ist hier ein weites Feld der sinnlichen Entdeckung. Wie fühlen sich die Brüste einer anderen Frau an? Küssen Frauenlippen zarter? Riecht eine Frau anders als Männer? Kann ich eine Frau zum Höhepunkt bringen? Wer sich diesen Erfahrungen öffnen kann, wird viele spannende Entdeckungen machen und das eigene Liebesleben bereichern.

 

 

 
2. Willenlos sein - Spiele mit Macht und Dominanz

 

Nicht von ungefähr wurde der Roman Fifty Shades of Grey so erfolgreich und enthüllt, dass sich viele Frauen insgeheim einen dominanten und männlichen Liebhaber im Bett wünschen. Viele Frauen möchten erobert werden und wünschen sich bei ihrem Partner Sicherheit. Das bedeutet in der Erotik, dass der Mann weiß, was er will und vor allem auch, dass er weiß, was SIE glücklich macht. Deshalb sind bei SM-Spielen detaillierte Vorgespräche so wichtig. Dabei wird dann genau vorher abgesprochen, was der devoten Person Lust bereitet und was überhaupt nicht geht, also die Grenzen des Spielpartners werden festgelegt. Letzteres ist besonders wichtig, damit der devote Partner sich fallenlassen kann und sich geborgen fühlt. Allerdings gilt diese Fantasie nur in einem sexuellen Kontext und im Alltag wünschen sich Frauen dann wieder den verständnisvollen Partner ohne dominanten Machtanspruch. Das muss MANN dann auch erst einmal verstehen lernen. Auch Männer haben es oft nicht so leicht bei den weiblichen Ansprüchen. 

 

 


3. Dreier MMF (Mann-Mann-Frau)

 

Für viele Frauen ist es eine spannende Vorstellung von zwei Männern gleichzeitig begehrt zu werden. Nichts tun zu müssen, sich verwöhnen zu lassen und sich dabei herrlich attraktiv zu finden, das regt das Kopfkino ungemein an. Oft ist die Fantasie dabei allerdings auch erregender als die Wirklichkeit, denn in der Vorstellung kann das sensible Bindegewebe bei einem Sandwich (gleichzeitige Penetration von Anus und Vagina) nicht verletzt werden und SIE behält immer die Kontrolle über den Verlauf des Liebesspiels. Wenn ein Paar versucht, dies in der Realität auszuprobieren, dann scheitert es evtl. bereits bei der Auswahl des externen Liebhabers. Der sollte IHREM Geschmack entsprechend attraktiv und gut gebaut sein, aber gleichzeitig auch IHM kein Gefühl der Minderwertigkeit vermitteln. Wahrscheinlich gelingt das in der Fantasie leichter.

 

 

4. Sex mit einem Fremden

 

Interessanterweise fühlen sich Frauen davon erregt sich vorzustellen, dass sie Sex mit einem Fremden haben. Stellen Sie sich folgende Szene vor: im Nachtzug sitzt einer Frau ein fremder attraktiver Mann gegenüber, der sich nicht nur angeregt unterhalten kann und empathisch ist, sondern auch noch genau weiß, wie er seinen Körper so gekonnt einsetzt, damit SIE gleich mehrere Höhepunkte hintereinander hat. Ich glaube diese Fantasie kommt daher, dass man einem Fremden nicht unbedingt gefallen muss, denn man sieht ihn wahrscheinlich niemals wieder. Es muss keine Intimität und Nähe entstehen und SIE darf sich alles trauen, wofür sie sich bei einem festen Partner vielleicht schämen müsste. SIE darf gnadenlos egoistisch sein und all das fordern, was sie sich wünscht. Großartig!

Ganz wichtig: dies ist eine FANTASIE und die wenigsten Frauen möchten im Zug wirklich von einem Mann angemacht werden. Keine Frau möchte von einem Mann sexuell belästigt werden!

 

5. Sich sinnlich verwöhnen lassen

 

 

Last but not least eine ganz wichtige Fantasie von Frauen: sie lieben es, sich sinnlich verwöhnen zu lassen. Sie möchten sanft die Haare gekrault bekommen (wahrscheinlich gehen deshalb  Frauen so gerne zum Frisör), sie mögen es, wenn man ihnen zärtlich über den Rücken streichelt und die Füße massiert. Sie wünschen sich Geborgenheit, möchten umarmt werden und man soll sie halten ohne sie zu erdrücken. Dies soll ausdrücklich KEIN Vorspiel sein, dass dann auf Umwegen zur Penetration des Mannes führt, sondern ein sinnliches und unkompliziertes Verwöhnen bleiben. Zumindest ab und zu!

Da viele Frauen sich mit den eigenen Fantasien unsicher fühlen und nicht so genau wissen, was ihnen gut tut, habe ich eine sinnliche Hypnose dafür entwickelt, die es in meinem Shop zu kaufen gibt.

 

 

 

Q&A: Erotische Fantasien von Frauen

 

Was sind erotische Fantasien?

Erotische Fantasien sind innere Bilder, Szenen, Stimmungen oder Geschichten, die Lust, Erregung oder Sehnsucht auslösen können. Sie müssen nicht logisch, politisch korrekt oder realistisch sein. Oft zeigen sie weniger, was eine Frau tatsächlich erleben will, sondern vielmehr, welche Energie sie berührt: begehrt werden, Hingabe, Macht, Freiheit, Abenteuer, Tabu oder tiefe Verschmelzung.

 

Sind erotische Fantasien von Frauen normal?

Ja. Erotische Fantasien sind völlig normal. Viele Frauen haben Fantasien, über die sie nie sprechen würden, weil sie sich dafür schämen oder denken: „Darf ich so etwas überhaupt erregend finden?“ Aus tantrischer Sicht sind Fantasien erst einmal kein Problem, sondern eine Einladung zur Selbsterforschung. Sie können Hinweise darauf geben, wo Lust, Lebendigkeit oder auch unterdrückte Anteile wieder gesehen werden möchten.

 

Muss ich meine erotischen Fantasien ausleben?

Nein. Eine Fantasie ist nicht automatisch ein Wunschzettel für die Realität. Viele Fantasien leben gerade davon, dass sie im inneren Raum bleiben. Du musst nicht jede Fantasie ausleben. Aber du darfst verstehen, welche Sehnsucht sie in dir berührt. Manchmal geht es nicht um die konkrete Handlung, sondern um ein Gefühl: mehr Hingabe, mehr Führung, mehr Freiheit, mehr Gesehenwerden oder mehr erotische Spannung.

 

Was bedeuten erotische Fantasien von Frauen?

Erotische Fantasien können sehr Unterschiedliches bedeuten. Eine Fantasie vom Begehrtwerden kann auf den Wunsch hinweisen, sich endlich wieder schön, lebendig und unwiderstehlich zu fühlen. Eine Fantasie von Dominanz oder Hingabe kann mit Vertrauen, Kontrolle oder Loslassen zu tun haben. Eine Fantasie von Abenteuer kann zeigen, dass der Alltag zu eng geworden ist. Entscheidend ist nicht nur: „Was passiert in der Fantasie?“, sondern: „Welche Energie spüre ich darin?“

 

 

Warum schämen sich viele Frauen für ihre Fantasien?

Viele Frauen haben gelernt, brav, angepasst, kontrolliert und „nicht zu viel“ zu sein. Lust soll schön sein, aber bitte nicht wild. Weibliches Begehren wird oft noch bewertet: zu offen, zu intensiv, zu egoistisch, zu gefährlich. Dadurch entsteht Scham. Gerade Fantasien, die nicht zum eigenen Selbstbild passen, können verunsichern. Dabei sind sie oft nicht „falsch“, sondern zeigen einen inneren Anteil, der mehr Raum möchte.

 

Welche erotischen Fantasien haben Frauen häufig?

Häufige Fantasie-Welten sind: begehrt werden, Hingabe, geführt werden, Macht haben, etwas Verbotenes tun, Neues erleben, mit mehreren Menschen im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen oder in romantischer Verschmelzung aufgehen. Wichtig ist: Nicht jede Frau hat solche Fantasien, und nicht jede Fantasie bedeutet dasselbe. Die Frage ist immer: Was wird in dieser Fantasie in dir wach?

 

Warum fantasieren Frauen davon, begehrt zu werden?

Die Fantasie, intensiv begehrt zu werden, gehört zu den häufigsten erotischen Motiven. Dahinter kann die Sehnsucht stehen, nicht funktionieren zu müssen, sondern einfach gesehen, gewählt und gewollt zu werden. Gerade Frauen, die viel leisten, geben oder sich im Alltag stark kontrollieren, sehnen sich manchmal danach, nicht erklären zu müssen, warum sie begehrenswert sind. Sie wollen es spüren.

 

Was bedeutet es, wenn ich Fantasien von Hingabe habe?

Fantasien von Hingabe bedeuten nicht automatisch Schwäche oder Unterordnung. Oft geht es um das tiefe Bedürfnis, loslassen zu dürfen. Nicht immer alles steuern. Nicht verantwortlich sein für Stimmung, Timing, Nähe oder Lust. In einem gesunden erotischen Kontext kann Hingabe bedeuten: Ich vertraue, ich öffne mich, ich muss gerade nichts leisten. Aus tantrischer Sicht ist Hingabe eine kraftvolle Form von Präsenz, nicht Passivität.

 

Was bedeuten dominante Fantasien bei Frauen?

Dominante Fantasien können darauf hinweisen, dass eine Frau ihre Kraft, Klarheit und Führung spüren möchte. Vielleicht gibt es im Alltag wenig Raum für ihr klares Wollen. Vielleicht hat sie gelernt, lieber nett als direkt zu sein. In der Fantasie darf sie entscheiden, nehmen, führen, sichtbar sein. Das kann eine Form erotischer Selbstermächtigung sein.

 

Sind Tabu-Fantasien gefährlich?

Nicht automatisch. Tabu-Fantasien können deshalb erregend sein, weil sie mit Spannung, Verbot, Risiko oder dem Überschreiten innerer Regeln spielen. Das bedeutet nicht, dass man sie real umsetzen sollte oder möchte. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Fantasie und Handlung. Eine Fantasie darf innerlich erforscht werden. In der Realität gelten immer: Einvernehmlichkeit, Sicherheit, klare Grenzen und Respekt.

 

Warum habe ich Fantasien, die gar nicht zu mir passen?

Gerade das macht Fantasien oft so spannend. Sie zeigen manchmal Anteile, die im Alltag wenig Platz haben. Die brave Frau fantasiert vielleicht von Wildheit. Die starke Frau fantasiert von Hingabe. Die kontrollierte Frau fantasiert vom Kontrollverlust. Die unabhängige Frau fantasiert davon, ganz gehalten zu werden. Fantasien müssen nicht zu deinem Image passen. Vielleicht zeigen sie dir gerade deshalb etwas Wertvolles.

 

Sollte ich meinem Partner oder meiner Partnerin von meinen Fantasien erzählen?

Das kann sehr verbindend sein, muss aber nicht sofort oder vollständig passieren. Nicht jede Fantasie braucht ein Publikum. Wenn du sie teilen möchtest, beginne behutsam und nicht mit der wildesten Szene. Sprich eher über die Energie dahinter: „Ich merke, ich sehne mich danach, mehr begehrt zu werden“ oder „Ich würde gern mehr mit Führung und Hingabe spielen.“ So entsteht ein Gespräch über Lust, ohne dass sich jemand überfordert fühlt.

 

 

Wie spreche ich über erotische Fantasien, ohne mich zu schämen?

Beginne mit einer Haltung von Neugier statt Bewertung. Du kannst sagen: „Ich habe gemerkt, dass mich eine bestimmte Fantasie beschäftigt, und ich möchte sie nicht sofort umsetzen, sondern erst einmal verstehen.“ Das nimmt Druck heraus. Wichtig ist auch, vorher zu klären, ob dein Gegenüber offen für ein solches Gespräch ist. Erotische Ehrlichkeit braucht einen sicheren Raum.

 

Können erotische Fantasien eine Beziehung verbessern?

Ja, wenn sie achtsam eingebracht werden. Fantasien können helfen, wieder über Begehren zu sprechen, statt nur über Alltag, Probleme und Organisation. Sie können sichtbar machen, was in der Beziehung fehlt oder wiederbelebt werden möchte: mehr Spiel, mehr Spannung, mehr Zärtlichkeit, mehr Mut, mehr erotische Präsenz. Sie sind kein Reparaturwerkzeug, aber ein Zugang zu tieferer Intimität.

 

Was kann ich tun, wenn mich meine Fantasien verunsichern?

Schreibe sie zuerst für dich auf, ohne sie zu zensieren. Dann frage dich: Welche Stimmung hat diese Fantasie? Welche Rolle spiele ich darin? Was bekomme ich dort, was mir im Alltag vielleicht fehlt? Wo spüre ich Scham, wo Lebendigkeit? So wird aus einer irritierenden Fantasie ein Wegweiser. Du musst nichts daraus machen. Du darfst sie erst einmal verstehen.

 

Was ist der tantrische Blick auf erotische Fantasien?

Tantra betrachtet Lust nicht nur als körperlichen Reiz, sondern als Bewusstseinsweg. Erotische Fantasien können zeigen, wo Energie gebunden ist, wo Sehnsucht lebt, wo Scham sitzt und wo ein Mensch wieder mehr Ganzheit erfahren möchte. Es geht nicht darum, jede Fantasie auszuleben. Es geht darum, ihr zuzuhören: Welche Wahrheit über meine Lust, meine Grenzen, meine Wildheit oder meine Sehnsucht zeigt sich hier?

 

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